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Video Recording Studios
03/01/2023

Wie kann E-Learning die berufliche Entwicklung flächendeckend fördern?

Man kann davon ausgehen, dass das E-Learning uns noch eine Weile beschäftigen wird. An dieser Stelle verraten wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen, um es optimal zu nutzen und produktiv zu bleiben.

Zunächst einmal ist es Zeit für eine Definition. Was genau ist E-Learning? Es umfasst:

 

Fernlernen (E-Learning)

Hybrides Lernen (Blended Learning)

und technologische Lernlösungen (mobiles Lernen)

Es findet über das Internet und elektronische Geräte statt, dadurch können die Lernenden jederzeit und überall auf ihr Lernmaterial zugreifen. Darüber hinaus versucht das digitale Lernen oft, das Klassenzimmer oder die traditionelle Lernerfahrung zu simulieren. Wie wir noch sehen werden, sollte man dies bei der Gestaltung dieser Lernlösungen unbedingt im Hinterkopf behalten.

 

Warum E-Learning unverzichtbar ist

Bevor wir uns mit dem Wie befassen, sollten wir über das Warum sprechen. Humankapital ist heute wichtiger, denn je. Beeindruckende 71 % der CEOs sehen es als wichtigste Quelle für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt spielt auch die Ausbildung eine wichtige Rolle: Sie verhilft Ihren Mitarbeiter*innen zum Erfolg, fördert deren Produktivität und bindet sie langfristig an das Unternehmen. Im Kontext der großen Kündigungswelle, die vor allem den Arbeitsmarkt der USA betrifft, aber auch schon nach Deutschland geschwappt ist, ist dies von großer Bedeutung: Der letzten Gallup Engagement-Studie zufolge erwägen nämlich 39 Prozent der deutschen Beschäftigten, ihre derzeitigen Arbeitgeber*innen innerhalb des nächsten Jahres zu verlassen. Die Vorteile der beruflichen Weiterbildung liegen also auf der Hand. Aber warum sollte man sie online absolvieren?

E-Learning hat gegenüber dem traditionellen Präsenzlernen mehrere wesentliche Vorteile:

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Kosteneffizienz. Unternehmen können pro Kurs, den sie online stellen, mit Einsparungen zwischen 9.550 und 15.870 US-Dollar (umgerechnet etwa 8.993 und 14.944 Euro) rechnen. Für Lernende kann dies eine erhebliche Senkung der Kosten für Ressourcen und Reisen sowie eine Reduzierung der Studiengebühren bedeuten.

 

2

Auch die Flexibilität ist ein klarer Vorteil. Denn sie ist nicht nur im Sinne des neuen Trends zu Remote Work, sondern bietet auch die Freiheit, jederzeit zu lernen und Kurse abzuschließen. Dazu kommt die Möglichkeit, schnelleres und unmittelbareres Feedback von den Lehrenden zu erhalten. Kurz gesagt: Die Lernenden sind autonomer.

 

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Darüber hinaus können die Kurse leicht personalisiert werden; auf Online-Plattformen können Nutzer*innen leicht Inhalte auswählen, die für sie persönlich relevant sind.

 

4

Noch wichtiger ist, dass E-Learning evolutiv ist. Es kann weiterentwickelt werden, um den sich ändernden Bedürfnissen der Mitarbeiter*innen und Unternehmen gerecht zu werden. Denn, wie die Publikationsplattform eLearning industry schreibt, „mit E-Learning ist es genauso einfach, ein Publikum von 5.000 Personen zu schulen wie eines von 50“. Die Inhalte können schnell aktualisiert werden, um den sich ändernden Anforderungen am Arbeitsplatz gerecht zu werden

 

In diesem Sinne werden wir nun einige Mittel betrachten, die den Unternehmen im Bereich des E-Learnings zur Verfügung stehen, um die Entwicklung von Mitarbeiter*innen zu unterstützen.

Das Beste aus MOOCS herausholen

Am einfachsten ist die Nutzung von MOOCs. Diese Onlinekurse scheinen auf den ersten Blick nur für diejenigen geeignet zu sein, die trotz eines begrenzten Budgets Kurse an der Universität belegen wollen. In Wirklichkeit werden sie von einigen der größten Unternehmen, darunter Google und Yahoo, zur Schulung der Mitarbeiter*innen eingesetzt. Bei der jüngsten weltweiten Umfrage von PwC unter CEOs geben 55% von ihnen an, aufgrund mangelnder Fähigkeiten nicht in der Lage zu sein, Innovationen effektiv umzusetzen. MOOCs können dazu dienen, diese Lücken zu schließen. Davon profitieren auch die Beschäftigten. Denn viele von ihnen wollen sich langfristig im Job weiterentwickeln, haben aber weder die Zeit noch das Geld, um sich einem Studium zu widmen. Diese kurzen, kostenlosen Onlinekurse können daher eine hervorragende Option sein, vor allem wenn man bedenkt, dass nur wenige Arbeitnehmer*innen eine vom Unternehmen finanzierte Ausbildung erhalten.

Darüber hinaus mangelt es nicht an Inhalten. Es sind bereits über 16.000 Kurse verfügbar, und es wird erwartet, dass das Wachstum noch weiter anhält. Eine hervorragende Möglichkeit also, ganz vorne mit dabei zu sein.

Eine kleine Warnung vorab: Es gibt keine Abschlüsse für die meisten dieser Kurse, auch wenn diese in der Berufswelt allmählich anerkannt werden. Personalverantwortliche nehmen jedoch Notiz von Mitarbeiter*innen, die in E-Learning investieren, da diese dadurch zeigen, dass sie zum selbstständigen Arbeiten fähig sind. Insgesamt steigern sie damit ihre Chancen, befördert zu werden oder Stellenangebote zu erhalten. Beschäftigte, die von Ihrem Unternehmen beim Abschluss ihrer MOOCs unterstützt werden, können Ihre Abschlussquote sogar von 15 % auf 58 % steigern. Es handelt sich dabei also um eine Investition in die persönliche Entwicklung (und damit in den Erfolg des Unternehmens). Jedoch ist die Bereitschaft dazu in Unternehmen noch ausbaufähig: nur 5 % der Arbeitnehmer*innen erhält eine solche Förderung.

 
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Online-Abschlüsse finanzieren

Arbeitgeber*innen können sich auch dafür entscheiden, die Online-Abschlüsse ihrer Beschäftigten zu finanzieren. Diese werden von Universitäten und in herkömmlichen Lehrgängen vergeben. In der Regel dauert es länger, um sie zu erlangen. Doch die gute Nachricht ist, dass Unternehmen sie genauso schätzen wie Abschlüsse, die im Präsenzkurs erworben werden. Tatsächlich hat die Pandemie zu mehr Akzeptanz gegenüber dem E-Learning beigetragen: 75 % der Arbeitgeber*innen kann sich vorstellen, Bewerber*innen einzustellen, die diese Lernmethode genutzt haben. Dennoch können der Preis und die zu investierende Zeit für einige Arbeitnehmer*innen hemmende Faktoren sein. Zusätzlich bieten viele traditionelle Abschlüsse nicht die Kompetenzen, die in der heutigen Wissensgesellschaft benötigt werden. Viele Arbeitgeber bevorzugen daher „gezielte Programme, die sich auf berufliches Wachstum konzentrieren“, wie Emeritus schreibt

 

Virtuelle Klassenzimmer nutzen

Nachdem wir über MOOCs und Online-Abschlüsse gesprochen haben, wollen wir kurz auf virtuelle Klassenzimmer eingehen. Diese sind eine weitere sehr effektive Möglichkeit, Mitarbeiter*innen digital zu schulen. Dazu eignen sich Videokonferenzen hervorragend (denken Sie an Zoom oder Teams). Auf diese Weise können die Lernenden das Lehrpersonal sehen und in Echtzeit diskutieren, genau wie in einem herkömmlichen Klassenzimmer. Es ist jedoch wichtig, die Methodik und den Inhalt des Unterrichts an ein Online-Format anzupassen. Dadurch werden nicht nur positive

Lernergebnisse gewährleistet – durch die effektive Nutzung der zur Verfügung stehenden Tools wird auch sichergestellt, dass die Beschäftigten motiviert bleiben. Sie können die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden fördern, indem Sie die Kursteilnehmer*innen zu Beginn der Lehreinheit begrüßen, Gruppenlernstrukturen nachbilden und verschiedene Unterrichtsmaterialien einsetzen (Videos, Folien, Diskussionsräume, Quiz, Tests usw.).

Für einen effektiven Unterricht sollten Sie in die technische Ausrüstung investieren: Dazu gehören Webcams, Headsets, Software und Peripheriegeräte. Sie können auch das All-in-one-Videostudio von Rapidmooc nutzen, um Ihre Lernprogramme zu erstellen und Ihre virtuellen Klassenzimmer auf eine pädagogische und immersive Art und Weise zu gestalten. Mit einer Full-HD-Kamera, einem schlanken Design und vier Rädern sind unsere Studios sofort einsatzbereite Videoaufzeichnungsstationen, die eine Reihe von Möglichkeiten eröffnen (z.B. Videoeffekte). Sie müssen nur noch Ihre eigenen Ideen einbringen

 

Der Spaß sollte bei allem nicht zu kurz kommen. Denn der Forschung zufolge fördert Spaß nicht nur die Motivation, sondern erleichtert auch die Aufnahme von Lerninhalten und festigt soziale Bindungen.

 
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Auf dem Weg zum langfristigen Erfolg

Es ist also offensichtlich, dass digitales Lernen von entscheidender Bedeutung ist, um die Entwicklung der Beschäftigten zu gewährleisten. Die Optimierung des Einsatzes von MOOCs, virtuellen Klassenzimmern und anderen E-Learning-Möglichkeiten kann selbst angeschlagenen Unternehmen zum Erfolg verhelfen. Denn dadurch sind die Mitarbeiter*innen motiviert, produktiv und bereit, sich langfristig an das Unternehmen zu binden.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Zögern Sie nicht, sich die Angebote von Rapidmooc anzusehen! So können wir Sie bei der Entwicklung Ihrer Mitarbeiter*innen unterstützen und Ihrem Unternehmen ermöglichen, neue Maßstäbe zu setzen.