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Video, KI und Autonomie: Wie L&D-Verantwortliche das angereicherte Lernen vorantreiben

#LearningAndDevelopment #KI #DigitalesLernen

Veröffentlicht: 15 Januar 2026

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Der Kompetenzwandel beschleunigt sich. L&D-Verantwortliche stehen vor der Herausforderung, häufiger, schneller und zu einer größeren Themenvielfalt zu schulen und dabei gleichzeitig ein konstant hohes didaktisches Niveau zu sichern.

In diesem Kontext prägen drei Faktoren zunehmend die strategische Ausrichtung der Weiterbildung:
1. Das Video als bevorzugtes Lernformat
2. Die KI zur Vereinfachung und Erweiterung der Inhaltserstellung
3. Die Autonomie zur skalierbaren Produktion von Lerninhalten

Gemeinsam bilden sie die Grundlage des sogenannten angereicherten Lernens, bei dem technologische Werkzeuge die menschlichen Lernprozesse unterstützen und verstärken.

Das Video als neue Sprache des Lernens

Die Zahlen sprechen für sich: Die Nutzung von Video im Lernkontext nimmt weiter zu. Etwa zwei Drittel der Mitarbeitenden bevorzugen videobasierte Lernformate (Quelle: Wyzowl, 2023).

Warum diese Begeisterung?
Das Video vereint Aktivierung, Verständlichkeit, Erinnerungsleistung und eine schnelle Aufnahme von Inhalten. Zudem entspricht es den heutigen Erwartungen: kurz, visuell und jederzeit verfügbar.

Für L&D-Verantwortliche ist das Video längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein zentrales Element: Onboarding, Arbeitsabläufe, Fachthemen, Tutorials, Sicherheit, interne Kommunikation – Lernen läuft heute per Video.

Das zentrale Problem: Mehr Videos in kürzerer Zeit

Die Nachfrage steigt, aber die Produktionskapazitäten bleiben begrenzt:

Diese Lücke ist zu einer strategischen Bremse geworden: L&D-Abteilungen benötigen Volumen und Geschwindigkeit, während Organisationen weiterhin auf traditionelle Produktionsmodelle ausgerichtet sind.

Autonomie als zentraler Hebel für Learning-Verantwortliche

1. Das Prinzip eines autonomen Studios

All-in-one Videostudios ermöglichen es heute jedem Fachexperten:

Dieses „Self-Service“-Modell verändert die Videoproduktion nachhaltig. Die konkreten Vorteile für L&D-Teams:

2. Die Autonomie als Hebel zur Skalierung

Inspirierendes Beispiel : Die olympischen Spiele in Paris 2024

Der Einsatz eines all-in-one Videostudios ermöglichte die Produktion von:

Ohne autonome Produktionsmöglichkeiten hätte ein solches Volumen deutlich größere L&D-Teams, sowie ein wesentlich höheres Budget erfordert.

 

Weitere häufige Anwendungsfälle in Unternehmen und Institutionen sind:

Die autonome Videoproduktion wird damit zu einem Instrument der pädagogischen Koordination.

KI als Beschleuniger des angereicherten Lernens

Ein zentrales Hindernis für Fachexpert*innen ist die Vorbereitung: Skripterstellung, Strukturierung der Botschaft und Wahl des angemessenen Tons.
Genau hier unterstützt die KI wirksam.

1. Einsatz von KI zur effizienten Vorbereitung

Die KI ermöglicht:

Ergebnis: Fachexpert*innen kommen vorbereitet, entspannt und aufnahmebereit ins Studio.

2. KI zur Analyse und Optimierung der Video-Performance

Der KI-Sprachcoach von Rapidmooc liefert unmittelbares Feedback zu:

Diese neutrale und objektive Begleitung ermöglicht einen echten Lernkreislauf:

  1. Ich bereite vor

  2. Ich zeichne auf

  3. Ich erhalte Feedback

  4. Ich verbessere mich

  5. Ich starte erneut

Diese Schleife ist ein zentrales Merkmal des angereicherten Lernens.

Best Practices von L&D-Leitungen zur nachhaltigen Verankerung von autonomer Videoproduktion

Organisationen mit einer erfolgreichen Einführung autonomer Videonutzung teilen fünf Erfolgsfaktoren:

1. Klar definierter Rahmen und einfache Leitlinien

2.Kurze, praxisorientierte Schulungen

In der Regel reicht eine 90-minütige Schulung, um eine sichere und selbstständige Nutzung zu gewährleisten.

3.Empathische und menschliche Begleitung

Fachpersonal sollte darauf hingewiesen werden:

4. Kurze Formate für maximale Wirksamkeit

Neurowissenschaften: zwei bis sechs Minuten reichen, um die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten.
In der Praxis: Einsatz von zwei- bis dreiminütigen Videosequenzen

5. Eine sofort nutzbare Toolbox

Diese Faktoren begünstigen eine schnelle Akzeptanz.

Zusammenfassung

Zentrale Begriffe:

Fazit

Ausgangsproblem = Videobedarf > Produktionskapazität

Lösung

Autonome Videoproduktion + KI

Vorteile

Skalierbarkeit, Qualität, Geschwindigkeit, Engagement

Beispiele

Hohes Produktionsvolumen, schnelle Einführung, Kompetenzentwicklung des Fachpersonals

Endergebnis

Eine Organisation, in der Video ein selbstverständliches Kommunikations- und Lernmedium ist und KI die Produktionskapazitäten erhöht.

Die Kombination auf Video, KI und Autonomie verändert die strategische Ausrichtung der Weiterbildung grundlegend.

Sie ermöglicht die:

Angereichertes Lernen ist damit kein Zukunftskonzept mehr, sondern ein konkreter, umsetzbarer Ansatz, der zugänglich, skalierbar und bereit für den Einsatz in jeder Organisation ist.